Active Sourcing vs. Headhunting – was Unternehmen wissen müssen
Lars Matthiesen
In der Recruiting-Welt fliegen die Buzzwords tief. Oft werden "Headhunting", "Direct Search" und "Active Sourcing" in einen Topf geworfen. Dabei sind es zwei völlig unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Probleme.
Active Sourcing: Die digitale Netzwerkarbeit
Beim Active Sourcing nutzen wir primär Online-Kanäle (LinkedIn, Xing, GitHub, StackOverflow), um Kandidaten zu identifizieren und anzusprechen.
Vorteil: Es ist schnell, skalierbar und transparent. Wir können hunderte Profile screenen und dutzende Kandidaten kontaktieren.
Einsatzgebiet: Fachkräfte, mittlere Führungsebene, IT-Spezialisten, Sales. Überall dort, wo Menschen digitale Fußabdrücke hinterlassen.
Headhunting (Executive Search): Die diskrete Jagd
Klassisches Headhunting geht tiefer. Hier identifizieren wir Kandidaten oft telefonisch über die Zentrale ("Ident"), sprechen Menschen an, die gar kein LinkedIn-Profil haben, oder werben gezielt bei der Konkurrenz ab. Das erfordert absolute Diskretion und Fingerspitzengefühl.
Vorteil: Wir erreichen Kandidaten, die online "unsichtbar" sind. Die Qualität der Gespräche ist oft höher.
Einsatzgebiet: C-Level, Geschäftsführung, hochspezialisierte Experten in Nischenbranchen (z.B. Bauwesen, Old Economy).
Fazit: Der Mix macht's
Für die meisten modernen Vakanzen ist Active Sourcing das Mittel der Wahl – es ist kosteneffizienter und schneller. Aber wenn Sie den neuen CEO suchen, kommen Sie am klassischen Headhunting nicht vorbei.
Bei fwdjobs.de beherrschen wir beides. Wir entscheiden pro Mandat, welche Waffe wir ziehen.
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